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Ernährung bei Schwangerschaft
Bild: © Dieter Schütz/ pixelio.de

In der Schwangerschaft ist der Bedarf an Nährstoffen erhöht. Deshalb sollte in diesem Zeitraum auf eine gute Ernährung besonders geachtet werden.
Nicht, wie irrtümlich häufig angenommen, ist es der Energiebedarf, der stark ansteigt, sondern vielmehr der Bedarf an Eiweiß, Calcium, Vitamin D, Folsäure und anderen Vitaminen. Deshalb sollten solche Lebensmittel bevorzugt werden, die eine hohe Nährstoffdichte haben, wie frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Milch und Milchprodukte.
Innereien, besonders Leber, besitzen einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, allerdings wird ihnen auch eine hohe Schadstoffbelastung zugesprochen. Deshalb sind Innereien, vor allem von älteren Tieren, nicht besonders empfehlenswert. Auf Leber sollte im ersten Schwangerschaftsdrittel ganz verzichtet werden.
Die Zufuhr von Calcium ist in der Schwangerschaft besonders wichtig. Durch die Aufnahme von täglich etwa 1/2 Liter Milch, 2 Scheiben Käse und 1 Becher Joghurt kann die erforderliche Menge leicht erreicht werden.
Gerade zum Anfang der Schwangerschaft ist es wichtig auf eine folsäurehaltige Ernährung zu achten. Ein Mangel kann zur Blutarmut, erhöhter Fehlgeburts- und Frühgeburtsneigung führen. Folsäure ist in größeren Mengen in Hülsenfrüchten, Rote Beete und Vollkornprodukten enthalten.
Die Eisenversorgung kann verbessert werden, wenn zu eisenreichen Lebensmitteln Vitamin C-haltiges Obst verzehrt wird, da Vitamin C die Aufnahme von Eisen fördert. Zu den besonders eisenreichen Lebensmitteln zählt man Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Spinat. Fleischwaren sind zwar reich an Eisen, besitzen häufig aber auch einen hohen Fettgehalt.
Achten Sie auf eine genügende Zufuhr von Jod. Es ist wichtig für die Funktion der Schilddrüse. Eine Mangelversorgung kann zur Unterfunktion der Schilddrüse des Kindes führen. Bevorzugen Sie deshalb jodiertes Speisesalz und stellen Sie mind. 2 x pro Woche Seefisch mit auf Ihren Speiseplan.

empfehlenswerte Lebensmittel nicht empfehlenswerte Lebensmittel
  • Vollkornprodukte jeder Art
  • alle Sorten Gemüse und Obst
  • fettarme Milch und Milchprodukte
  • fettarme Fleisch- und Wurstsorten (Wild, Pute, Corned beef, magerer Schinken)
  • fettarme Fischsorten (z.B.: Heilbutt, Seelachs, Kabeljau)
  • Mineralwasser, Früchte- und Kräutertees, Obstsäfte
  • Weißmehlprodukte
  • größere Mengen fettreicher Milchprodukte
  • fettreiche Fleisch- und Wurstsorten (Gans, Ente), Innereien, vor allem von älteren Tieren
  • fettreiche Fischsorten (z.B.: Hering, Ölsardinen)
  • zuckerreiche Getränke (z.B. Cola, Fruchtsäfte mit Zuckerzusatz), größere Mengen Kaffee und schwarzer Tee