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Notdienstkalender für das regionale Gebiet

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Fettstoffwechselstörungen
... bei Fettstoffwechselstörungen
Fettstoffwechselstörungen liegen vor, wenn der Gehalt an Cholesterin und/oder Triglyceriden (Fette) im Blut zu hoch ist.
Sie können Folge einer anderen Erkrankung sein, wie z.B. Diabetes, Übergewicht oder einer Bauchspeicheldrüsenerkrankung, oder sie sind genetisch bedingt.
Für den Körper ist Cholesterin lebensnotwendig. Es ist eine der wichtigsten Substanzen für den Stoffwechsel, insbesondere für den Hormonhaushalt.
In zu hoher Konzentration im Blut spielt es aber eine wichtige Rolle bei der Entwick- lung der Arteriosklerose und damit den Herzkreislauferkrankungen.
Unterschieden wird das Cholesterin in das "gute" HDL-Cholesterin und das "schlechte" LDL-Cholesterin, das in folgendem Verhältnis stehen sollte:



wünschenswert erhöhtes Risiko
Gesamtcholesterin unter 200 mg/dl über 250 mg/dl
HDL über 35 mg/dl unter 35 mg/dl
LDL unter 135 mg/dl über 155 mg/dl
Triglyceride unter 200 mg/dl über 250 mg/dl

Tipps zur richtigen Ernährung:

Über die Ernährung lassen sich die Blutfettwerte beeinflussen. Bevor man Medikamente einsetzt, ist deswegen eine Veränderung des Essens sinnvoll.
Lange Zeit ging man davon aus, daß der Cholesteringehalt in der Nahrung dafür drastisch verringert werden müsste. Inzwischen weiß man, daß der Fettgehalt viel wichtiger ist und hierbei besonders die sogenannten gesättigten Fette, die in Fleisch, Wurstwaren und Margarine vorkommen. Außerdem schenkt man der Gesamtkalorien- menge der Nahrung mehr Betrachtung und dem Anteil an pflanzlichen Faserstoffen. Das Cholesterin ist in den Hintergrund getreten. Um den Cholesterinspiegel zu sen- ken, sollte die Cholesterinzufuhr nicht über 300 mg/Tag liegen, Übergewicht durch eine Reduktionskost verringert werden und die Fettzufuhr unter 30% der Gesamt- kalorienmenge liegen. Sie sollten Fette mit einfach und mehrfach ungesättigten (z.B. Olivenöl, Distelöl, Maiskeimöl, Sonnenblumenöl) bevorzugen, sie wirken sich positiv auf das Verhältnis vom HDL-Cholesterin zum LDL-Cholesterin aus. Dass die Entschei- dung Margarine oder Butter trotzdem nicht so einfach ist, sieht man daran, daß die Butter mit wenigen ungesättigten Fettsäuren viele kurzkettige Fettsäuren enthält, die den Cholesterinspiegel kaum beeinflussen. Dagegen enthalten viele Margarinen, besonders solche, die in der Lebensmittelindustrie und den Konditoreien eingesetzt werden, gehärtete pflanzliche Fette und tierische Öle und Fette, die wegen ihres hohen Gehaltes an gesättigten Fettsäuren einen negativen Einfluss auf die Blutfettwerte haben. Achten Sie beim Kochen auf eine fettarme Zubereitungsmethode, wie Dünsten, Dämpfen, Grillen oder in Folie garen. Denken Sie an die "versteckten Fette", denn Fett muss nicht immer auf dem ersten Blick sichtbar sein, Sie bestehen vor allem aus gesättigten Fettsäuren (fettes Fleisch, Wurstwaren, fette Käsesorten, Nüsse, Torten, Süßwaren), die den Cholesterinspiegel erhöhen Bevorzugen Sie ballaststoffreiche Nahrungsmittel. Ballaststoffe sind vor allem in Gemüse, Obst und Vollkornprodukten enthalten. Sie beeinflussen positiv das Verhältnis vom HDL-Cholesterin zum LDL-Cholesterin. Bei den Kohlenhydraten sollten einfache Zucker, wie sie in Süßigkeiten enthalten sind, nach Möglichkeit gemieden werden, da sie ebenfalls bestimmte Fettwerte erhöhen können. Erreicht werden kann dies durch eine Bevorzugung pflanzlicher Produkte wie Gemüse und Vollkorngetreideprodukte